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Rauchmelder in Deutschland

Rauchmelder in Deutschland

Gesetze der Bundesländer

Unsere Empfehlung zu Ihrer Sicherheit

Bis vor einigen Jahren waren Rauchwarnmelder in Deutschland weitgehend unbekannt und nicht gesetzlich vorgeschrieben. Erst seit dem Jahr 2000 empfehlen auch hierzulande u.a. Feuerwehren, Versicherungen, Schornsteinfeger in der bundesweiten Kampagne "Rauchmelder retten Leben" eine flächendeckende Ausstattung.


Inzwischen ist in der Öffentlichkeit weitgehend bekannt, dass Rauchmelder wirkungsvolle Lebensretter bei Haus- und Wohnungsbränden sind. Dem entsprechend haben sich viele Bürger bereits zu einer Installation entschlossen. Auch einzelne Landesregierungen haben in den letzten Jahren durch Kampagnen den Versuch unternommen, die Bürger davon zu überzeugen, sich Rauchmelder für ihre Wohnungen anzuschaffen. Dabei hat sich gezeigt, dass damit nur eine Minderheit angesprochen werden kann und eine flächendeckende Ausstattung dadurch nicht zu erreichen ist.

Vor diesem Hintergrund haben sich bisher 9 Bundesländer entschlossen, eine Pflicht zur Ausstattung mit Rauchmeldern einzuführen. In den Landesbauordnungen werden die Eigentümer von Wohnungen verpflichtet, die Geräte zu installieren und die Betriebsbereitschaft sicherzustellen. Diese Pflicht bezieht sich nicht nur auf Neubauten, sondern mit entsprechenden Übergangsfristen auch auf bestehende Wohnungen.

Allen Gesetzestexten zur Rauchmelderpflicht liegt die Installationsnorm DIN 14676 zu Grunde:

„In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut (oder angebracht) und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.“